Zeitreise der St.-Antonius-Schützenbruderschaft

 

 

    1929             Die St.-Antonius-Schützenbruderschaft wird bei einem Frühschoppen ins

                       Leben gerufen; 1. Vorsitzender wird Friedrich Eilert (bis 1948).

    1930            Das erste Stiftungsfest findet am 16. Juni mit Fahnenweihe statt;

                           Schützenplatz bei Kerkmann (heute Rüschenschmidt – bis 1960).        

    1934           Der Verein hat ca. 50 Mitglieder.

    1938           Erstmalig wird an zwei Tagen Schützenfest in Tönnishäuschen gefeiert.

    1939           Das Schützenfest wird bei Pieper gefeiert.

    1940           bis 1949 findet aufgrund des Zweiten Weltkrieges kein Schützenfest statt.

    1949           Hugo Rieping wird 1. Vorsitzender (bis 1958);

                      Familienfest mit Kinderbelustigung auf der Festwiese bei Kerkmann;

        Festzelt bei Samson.

    1950          Winterfest im November.

    1951           Die Statuten der Schützenbruderschaft werden auf

                      demokratische Grundlagen geändert.

    1952           Das Fest wird bei Pieper gefeiert.

        Die Schützenbrüder treten erstmalig mit Handstock an, der mit     

        Blumen geschmückt ist.

    1953           Die Jungschützen werden gegründet

    1954           Kinder marschieren erstmals mit den Schützen beim Umzug durchs Dorf.

       Damen sollen nicht auf den Vogel schießen (Schießmeister Rüschenschmidt

       soll die Damen „taktvoll darauf hinweisen“).

       Seit 1954 ist Rüschenschmidt sen.  Schießmeister bei der St.-Antonius-

       Schützenbruderschaft (danach Gerd Rüschenschmidt und heute Sohn Mark

       „in dritter Generation“ aktiv).

       Ein Luftgewehrpreisschießen wird durchgeführt.

       Die sogenannte „Nienholtkapelle“ spielt aus Kostengründen auf

      dem Schützenfest (Ludwig und Josef Bergediek sowie

       Walter Hennenberg);

       Kinderkönig durch Bogenschießen wird ermittelt (Maria Rohde Königin).

    1958           Friedrich Eilert wird erster Ehrenvorsitzender (da der

                      bisherige Vorsitzende Hugo Rieping-Ketteler

                     sich nicht mehr zur Wiederwahl stellt, übernimmt Eilert erneut das Amt

                     des Vorsitzenden).

       Reformvorschläge für das Schützenfest werden beschlossen.

    1960        Schützenfest wird komplett (Schießen / Festball usw.) bei Kogge,

                          Sendenhorst („Waldmutter“) gefeiert, da die ansässigen

                          Wirte  das Schützenfest nicht ausrichten wollen.

    1961        Schützenfest in Tönnishäuschen, der Festball findet jedoch in der

                          „Waldmutter“ statt.

                    Winterfest (Schützenkränzchen wird bei Kogge gefeiert)

    1964         Josef Hagedorn wird 1. Vorsitzender der Bruderschaft.

    1965         Die Schützenfahne wird beim Hause Lohoff abgeholt

      (bis zum heutigen Tage).

    1966         Auf der Mitgliederversammlung vom 17. Mai 1966 wird das Schützenlied

      der St.-Antonius-Schützenbruderschaft vorgestellt.

    1967         Auf der Generalversammlung vom 4. Oktober 1967 wird beschlossen, das

                         Schützenfest für 1969 erstmalig auf einen festen Termin zu legen.

    1974        Eine Tanzkette für den König wird angeschafft.

    1972         Winterfest in der Waldmutter Sendenhorst.

      Der Termin für das Schützenfest wird endgültig auf Fronleichnam festgelegt.

                         Eine neue Satzung tritt in Kraft.

         1977       Trödelmarkt der Jungschützen zur Finanzierung des Jungschützenjubiläums

      1978          Das Schützenfest wird einen Tag verschoben aufgrund

                       heftiger Regenfälle.

      1979          50-jähriges Bestehen der St.-Antonius-Schützenbruderschaft

      1980          Die Schützen sprechen sich gegen einen Beitritt zum Stadtverband aus.

      1981          Der erste Kaiser der St.-Antonius-Schützenbruderschaft heißt

                       Bernhard Schwarte sen. vom „Kaiserreich Nienholt“.

      1984         Die Schützenbruderschaft tritt dem Stadtverband der Ahlener

                       Schützenvereine bei.

      1985          Aufnahme der ersten Schützenschwestern in den Schützenverein.

      Erstmals in der Vereinsgeschichte wird der Vogel gestohlen.

      1987        Die erste Schützenkönigin in der Vereinsgeschichte heißt Antonia Steltig.

      Heinz Untiedt wird neuer 1. Vorsitzender der Schützenbruderschaft.

                       Erstmals findet beim Frühschoppen am Sonntag eine Tombola statt.

      1988        Beim Pokalschießen für Mitglieder wird der Seniorenpokal eingeführt –

      den 1. Platz belegt Willi Kocker.

        1989        Willi Arnemann schreibt die Noten zu unserem Schützenlied.

      1991          Schützenfest auf der Wiese bei Ohlmeier (Zur Angel), da der Festwirt

                       in der Alten Schänke plötzlich Vereinbarungen nicht mehr einhalten will.

        1995        Grünkohlessen der Bruderschaft

      1996          Das erste Kartoffelfest findet statt.

      Beim Pokalschießen für Mitglieder wird der Damenpokal erstmals

      ausgeschossen – Anja Rieping belegt den 1. Platz.

      1998        Satzungsänderung und Eintragung ins Vereinsregister („e.V.“)

                       Egon Lohoff wird zum 1. Vorsitzenden der St.-Antonius-Schützen-      

                         bruderschaft Tönnishäuschen gewählt.

      2000        Theo Osthues wird neuer 2. Vorsitzender der Bruderschaft.

      2003          Jubiläum: 50 Jahre Jungschützen-Abteilung

                       Aufgrund der schlechten Erfahrungen mit dem derzeitigen Wirt des   

                       Landgasthofes, entscheiden sich die Schützenbrüder für einen eigenen

                       Schützenplatz, der auf der Herbstversammlung erstmals vorgestellt wird.

      2004          In einer zusätzlich anberaumten Mitgliederversammlung stimmen die    

                         Schützenbrüder erneut für den neuen Schützenplatz.

                       Die Vogelstange wird an der „Alten Schule Tönnishäuschen“ aufgestellt,    

                       einige Pflasterarbeiten werden durchgeführt.

      Ein mobiler Luftgewehrstand wird erstellt.

      Die St.-Antonius-Schützenbruderschaft Tönnishäuschen wird 75 Jahre alt.

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